Wie können wir mit dem allumfassenden Geist kommunizieren?

Das Wichtigste in Kürze

Über Quanteneffekte in unseren Zellen können wir unter idealen Bedingungen Botschaften aus der Quantenwelt wahrnehmen, die mit starken Emotionen einhergehen. Umgekehrt erreichen die wenigsten unserer Gebete den allumfassenden Geist, obwohl er selbst unsere intimsten Geheimnisse aufmerksam mitverfolgt. Beim Eintritt des Hirntods ist maximale Kommunikation hinein in die metaphysische Welt der Quanten möglich.


Große Momente lassen sich nicht in Worte fassen

Wie wir bereits im Beitrag „Wie real ist unser Geist?“ festgestellt haben, ist es nicht das Wort sondern sind es Gefühle über die der Geist mit uns kommuniziert. Nicht umsonst sind die großen Momente des „Alles in Allem“ Momente die wir nicht in Worte fassen können, Momente die wir nur selbst erleben, selbst erfühlen können.

1. Der Dialog aus der Quantenwelt hin zu uns

Der allumfassende Geist hat (fast) nichts zu melden

Im Beitrag „Wie kann der Geist unseren Körper beeinflussen? “ haben wir innerhalb unserer Zellen den Übergang zur Welt der Quanten und somit des Geistes bzw. hin zum göttlichen Funken in uns identifiziert. Dieser Übergang ist extrem sensibel und kann durch äußere Reize, Drogen und Genussmittel, eingefahrene Denkmuster, Stresshormone und vieles mehr gestört werden. Wie auch im Beitrag „Gibt es überhaupt einen freien Willen?“ gezeigt, fährt deshalb unser Gehirn fast die gesamte Zeit auf Autopilot. Deshalb nehmen wir auch nur 0,0004 Prozent aller Sinneswahrnehmungen bewusst wahr und unser bewusstes Eingreifen beschränkt sich auf das Allerwichtigste. Und selbst beim bewussten Eingreifen handelt es sich in der Regel nicht um ein bewusst durch den göttlichen Funken ausgelöstes Veto sondern nur um ein Veto aufgrund unbewusster Prozesse deren Ablaufen wir jedoch bewusst beobachten. Genau das ist auch das, was Kühn und Brass in ihren neurologischen Tests nachgewiesen haben.

Jesus spricht nicht mit Don Camillo!

Um eine geistige Botschaft aus der Quantenwelt wahrzunehmen müssen ideale Voraussetzungen gegeben sein. Es ist so, wie die Fähigkeit unserer Augen, einzelne Photonen wahrzunehmen. Dazu bedarf es absoluter Dunkelheit. Die Kommunikation von allumfassenden Geist zu uns Menschen findet nur in Momenten großer Gefühle und innerer Einkehr statt. Erst wenn wir ganz bei uns sind, wenn wir zur Ruhe kommen, finden wir zu unserer Seele, erst dann hören wir das leise Flüstern des Mitgefühls, der Liebe und sind sogar in der Lage, ganz große Gefühle der Einheit mit dem allumfassenden Geist und seiner Schöpfung zu empfinden. Aber auch Momente des kreativen Flows können eine Form des Dialogs mit diesem Geist sein. Das sind dann die Momente, in denen wirklich große Kunst entsteht. Nur im absoluten Ausnahmefall ist unser ruheloses Gehirn in der Lage, echte Botschaften aus der Quantenwelt zu empfangen. Aber der allumfassende Geist spricht nicht in Worten oder Fakten zu uns, wie Jesus zu Don Camillo, sondern er kommuniziert mit uns in der Ursprache. So können uns seine Botschaften nur in Form von Gefühlen, Bildern und Ideen erreichen.

Besser als Schuhe kaufen: Glücksgefühle, Gänsehaut und Tränen

Diese Botschaften sind daher keine ausformulierten abstrakten Gedanken sondern eher wie bildhafte Erinnerungen an längst Vergessenes. Es ist, als würde ein Schleier gehoben und man könne kurzzeitig auf die wahre Natur der Dinge blicken. Erst das anschließende, analytische Durchdenken führt zu einer konkret formulierten Erkenntnis. Es ist also meist nur ein winziger göttlicher Funke, der dann von der deterministischen Logik des Hirns zur kommunizierbaren Erkenntnis ausgearbeitet wird. Darin liegt natürlich die große Gefahr, dass man die falschen Schlussfolgerungen zieht, oder dass man eigene Wünsche und Erinnerungen mit echten Botschaften des allumfassenden Geistes verwechselt. Es ist eben leider nicht so, dass wir solche Erkenntnisse und unsere eigenen Schlussfolgerungen beim nächsten Mal Meditieren mit dem allumfassenden Geist durchdiskutieren und auf seine Richtigkeit hin überprüfen können. Je abstrakter eine Idee vorformuliert ist, desto größer ist aber die Gefahr, dass sie aus dem eigenen Hirn (z.B. Erinnerung an einen Film, Erzählung o.ä.) stammt. Andere Erkenntnisse brauchen keine geistige Inspiration, da sie durch logisches Kombinieren bekannter Faktoren entstanden sind. Echte Botschaften des allumfassenden Geistes hingegen sind meist mit einem intensiven Glücksgefühl, Tränen vor Freude, Gänsehaut oder einem Kribbeln verbunden, das unseren gesamten Körper erfasst.

2. Kommunikation in Richtung Quantenwelt

Die wenigsten Gebete erreichen den allumfassenden Geist

Bei unserer Kommunikation hin zum allumfassenden Geist handelt es sich beileibe nicht nur um Gebete sondern jedes bewusste Erleben ist eine Kommunikation mit dem alles beseelenden Geist. Denn Erleben ist Leben und das geht über alles hinaus, was seelenlose Maschinen jemals zu leisten vermögen. Maschinen können Musik speichern, wiedergeben, ja sogar komponieren, aber niemals können sie die Gefühle empfinden, die Musik in unserem Herzen erweckt. Gleiches gilt für alle anderen Sinneswahrnehmungen und Gefühle. Somit ist ein automatisch heruntergeleiertes Gebet keine Kommunikation mit dem allumfassenden Geist. Denn unsere bewussten Gedanken und somit der göttliche Funke sind ganz woanders, während unbewusste Hirnareale die Worte ohne Begreifen automatisch herunterspulen. Dennoch können uns endlose Gebetsrezitationen in einen geistigen Schwebezustand versetzen, der wiederum einen intensiven Dialog mit dem allumfassenden Geist ermöglicht, doch der erfolgt dann auf ganz anderer Ebene als der Wortlaut der Gebete.

Big Brother Geist beobachtet uns

Je intensiver und bewusster ein Gefühl ist, desto näher sind wir somit dem alles beseelenden Geist. Doch bedeutet dieses bewusste Erleben nicht auch, dass dieser Geist unsere geheimsten und unangenehmsten Gedanken stets mitliest? So eine Art Big Brother in unserem Kopf? Viele Gläubige geben sich der Hoffnung hin, dass Gott nur unsere Taten und die an ihn gerichteten Gebete wahrnimmt, aber nicht den Rest unserer Gedanken. Wenn es aber der uns beseelende Geist ist, der in uns sitzt und durch uns fühlt, dann gibt es nicht den geringsten Funken Intimität mehr. Doch keine Angst, dieser Geist ist kein heimlicher Spion, sondern es ist ja genau unser bewusstes Erleben, das diesem Beobachter aus der Quantenwelt entspricht. Wir selbst sind es in Form unseres Bewusstseins, die da all unsere dunklen Gedanken und Handlungen beobachten und uns vielleicht auch mal dafür schämen.

Wenn der Geist nicht zuschaut, laufen wir auf Autopilot

Wenn der alles beseelende Geist nicht zuhört, hören auch wir nicht zu, dann läuft unser Körper auf Autopilot und tut Dinge, die wir weder steuern noch bewusst miterleben. Auch das klingt unheimlich, so wie Schlafwandeln, fast wie ein Zombie, der Dinge tut, an die wir uns nicht erinnern können. Aber mal ehrlich gesagt, können Sie sich an den letzten Griff zu ihrer Tasse erinnern, oder wann Sie im Auto geschaltet, gebremst oder den Blinker gesetzt haben. Das geht alles ohne bewusstes Erleben, dennoch hat ihr Gehirn alles gespeichert und wenn Sie sich ganz arg anstrengen, können Sie sich sogar daran erinnern, ohne dass sie es im entsprechenden Moment bewusst wahrgenommen haben.

Warum fühlt der Täter nicht den Schmerz der Opfer?

Eine ganz zentrale Frage ist in diesem Zusammenhang, wieso erleben wir nur subjektiv das, was wir bewusst tun und nicht alles was der allumfassende Geist erlebt? Wäre das so, müsste jeder Verbrecher, der jemanden bedroht oder verletzt sofort seine Tat abbrechen, da er ja gleichermaßen die Schmerzen und das Leid spüren müsste, die er seinen Opfern antut. Warum ist das nicht so? Im Beitrag „Kann etwas allmächtig und gut zugleich sein?“ hatten wir das Beispiel mit den Fingern, die versuchen einen stacheligen Igel aufzuheben. Wir haben das Gefühl, dass wir in jedem Finger einzeln den Schmerz spüren. Es findet eine ständige Rückkopplung zwischen unseren Fingern und unserem Gehirn statt. Zum Teil reagieren die Finger noch bevor der Schmerz das Bewusstsein erreicht hat. Und ähnlich bidirektional dürfte die Kommunikation zwischen uns und dem alles beseelenden Geist stattfinden. Dieser Geist spürt in jedem bewussten Moment genau das, was auch wir spüren. In Gegenrichtung müssen wir aber überhaupt erst einmal empfänglich für die Botschaften des Geistes aus der Quantenwelt sein. Sind wir abgestumpft, können wir schreckliche Dinge tun, ohne dabei die Gefühle des alles beseelenden Geistes zu empfangen. Sind wir hingegen sensibilisiert, fühlen wir intensiv mit unseren Mitmenschen mit und können keiner Fliege etwas zuleide tun.

Ohne Gefühle erlischt der göttliche Funke

Alle bewussten Empfindungen, an die wir uns erinnern können, müssen irgendwie den Weg in unser Gehirn und unser Gedächtnis finden. Wie aber soll ein Verbrecher die Gefühle des allumfassenden Geistes erfahren, die auch die Empfindungen seiner Opfer umfassen, wenn sein Gehirn für alle geistigen Botschaften abgestumpft ist? Es ist gerade noch so viel Bewusstsein da, dass ein dumpfes Erlebnis seines eigenen Tuns in Erinnerung bleibt. Und je abgestumpfter der Täter ist, desto weniger Gefühle empfindet er bei seinen Taten. Am Ende bleiben Gefühle, die nichts mit dem allumfassenden Geist zu tun haben, sondern sich klar von ihm abgrenzen. Täter sind außer sich vor Raserei, haben es mit einem blindwütigen Ausrasten zu tun, sind wie von Sinnen vor Wut. Das sind Momente, in denen wesentliche Teile des Bewusstseins komplett ausgeschaltet sind. Nicht umsonst heißt es, dass wir in so einer Verfassung total neben uns stehen. Ich glaube nicht, dass da der alles beseelende Geist wirklich bei uns ist. Noch schlimmer sind die Momente in denen wir mit kaltem Verstand ohne jegliches Gefühl handeln. Nicht fühlen bedeutet letztendlich, den Kontakt zum göttlichen Funken vollständig verloren zu haben. Ohne Gefühle ist der schärfste Verstand tot und seelenlos. Nicht umsonst war es möglich, dass hochintelligente Ärzte in Konzentrationslagern zu unsäglichen Grausamkeiten fähig waren. Sie haben ihre Gefühle, ihre Seele komplett abgeschaltet und nur noch als herzlose Naziroboter funktioniert.

Hirntot, aber trotzdem bei vollem Bewusstsein

Wie aber erklären sich dann Nahtoderfahrungen. Auch die müssen ja den Weg zurück in das physische Gedächtnis desjenigen finden, der darüber berichtet. Wie soll das aber möglich sein, wenn alle elektrochemischen Prozesse zwischen den Nervenzellen zum Erliegen kommen. Wir sprechen nämlich genau dann von Hirntod, wenn keinerlei Hirnströme mehr messbar sind. Aus Sicht der Kritiker ist das der größte Widerspruch bei den Berichten zu Nahtoderfahrungen. Bedenken wir aber, dass die Quantenempfänger in unseren Zellen üblicherweise durch Hirnaktivitäten überlagert werden, so ist der Zustand des Null-Linien-EEGs, also wenn keine Hirnströme mehr messbar sind, der ideale Zustand, um die schwachen Botschaften aus der Quantenwelt wahrzunehmen. Denn die Zellen mit ihren Quantenempfängern sind ja noch am Leben, nur alle Störfaktoren von außen sind verschwunden. So ist es also nicht verwunderlich, wenn im Zustand der absoluten Dunkelheit und Funkstille die Quantenrezeptoren in den Nervenzellen die geistigen Signale am klarsten empfangen können. Dass die ja immer noch lebenden Zellen diese beeindruckenden Erlebnisse dann auch als physischen Eindruck abspeichern ist nicht mehr weiter verwunderlich.

Wir müssen es lernen, mit dem alles beseelenden Geist zu sprechen

Zusammenfassend können wir also feststellen, wenn es eine Kommunikation zum allumfassenden Geist gibt, dann erfolgt sie auf rein emotionaler Basis und wird meist durch den geistigen Lärm und Stress des Alltags übertönt. Wir müssen es also wieder lernen, in Dialog mit dem Geist der uns beseelt zu treten. Gedankenlos heruntergeleierte Gebete und Rituale helfen uns dabei jedoch nicht.

Ein Gedanke zu „Wie können wir mit dem allumfassenden Geist kommunizieren?“

  1. Unser Geld- und Wirtschaftssystem vergrossert den Mangel Vieler und den Uberfluss Weniger und macht uns zu Getriebenen, denen Erkenntnis und Wille zum Ausbruch aus dem Hamsterrad fehlen. Wenn wir nicht wissen, dass wir Geist sind, konnen wir auch nicht erkennen, wovon wir uns befreien mussten und wozu die Freiheit gut sein soll.

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